Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 12. Juli 2026
1. Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der Software „Cutoverly" (Desktop-Anwendung) sowie der damit verbundenen Online-Dienste (Lizenzverwaltung, Team-Synchronisation) des Anbieters:
Leon Nonnast
Kreuzweg 3
27798 Hude
Deutschland
E-Mail: moin(at)nonnast(dot)dev
Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragsgegenstand
Cutoverly ist eine Desktop-Anwendung zur Planung und Durchführung von Cutover-Projekten. Die Anwendung wird in folgenden Varianten angeboten:
- Free: Kostenlose Nutzung für Einzelanwender. Sämtliche Daten werden ausschließlich lokal auf dem Gerät des Nutzers gespeichert; ein Benutzerkonto ist nicht erforderlich.
- Basic: Kostenpflichtiges Abonnement mit erweitertem Funktionsumfang. Erfordert ein Benutzerkonto.
- Team: Kostenpflichtiges Abonnement je Nutzer (Seat) mit Online-Collaboration: Projektdaten können über die Server des Anbieters in Echtzeit zwischen Teammitgliedern synchronisiert werden (Team-Modus).
Der jeweils aktuelle Funktionsumfang und die Preise ergeben sich aus der Darstellung auf der Website zum Zeitpunkt der Bestellung.
3. Vertragsschluss
Der Vertrag über ein kostenpflichtiges Abonnement kommt zustande, indem der Kunde ein Benutzerkonto erstellt und den Bestellvorgang über unseren Zahlungsdienstleister Stripe abschließt. Mit Abschluss des Bestellvorgangs und Bestätigung durch den Anbieter kommt der Vertrag zustande.
4. Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise. Die Abrechnung erfolgt je nach gewählter Abrechnungsperiode monatlich oder jährlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Preisänderungen für laufende Abonnements werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform angekündigt und gelten erst ab der nächsten Abrechnungsperiode. Im Fall einer Preiserhöhung steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens zu.
5. Laufzeit und Kündigung
Das Abonnement läuft für die gewählte Abrechnungsperiode (Monat oder Jahr) und verlängert sich automatisch um jeweils eine weitere Periode, sofern es nicht vor Ablauf der laufenden Periode gekündigt wird. Die Kündigung ist jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode möglich — über die Abonnement-Verwaltung (Stripe-Kundenportal) oder per E-Mail an den Anbieter.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
Nach Beendigung des Abonnements bleibt die lokale Nutzung der Anwendung im Free-Umfang möglich. Zur Löschung serverseitig gespeicherter Daten nach Vertragsende siehe Ziffer 10 sowie die Datenschutzerklärung.
6. Verfügbarkeit der Online-Dienste
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Online-Dienste (Lizenzvalidierung, Team-Synchronisation), schuldet jedoch keine bestimmte Mindestverfügbarkeit. Wartungsarbeiten, Weiterentwicklungen oder Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
Die Desktop-Anwendung ist so gestaltet, dass sie bei Nichtverfügbarkeit der Online-Dienste lokal funktionsfähig bleibt: Lizenzprüfungen werden bis zu 7 Tage lokal toleriert; im Team-Modus werden Änderungen lokal gespeichert und nach Wiederherstellung der Verbindung synchronisiert.
7. Pflichten des Kunden
- Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Eine Weitergabe von Lizenz- oder Zugangsdaten an Dritte außerhalb der lizenzierten Nutzer ist unzulässig.
- Der Kunde nutzt die Dienste nicht missbräuchlich, insbesondere nicht zur Speicherung rechtswidriger Inhalte oder zur Beeinträchtigung der Systemsicherheit.
- Der Kunde ist für die regelmäßige Sicherung seiner lokal gespeicherten Daten selbst verantwortlich.
- Soweit der Kunde im Team-Modus personenbezogene Daten Dritter verarbeitet, ist er für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit dieser Verarbeitung als Verantwortlicher zuständig (siehe Ziffer 9).
8. Nutzungsrechte
Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die Anwendung im vereinbarten Umfang (Anzahl der Seats) zu nutzen. Eine Dekompilierung, Bearbeitung oder Weitergabe der Software über den gesetzlich zulässigen Umfang hinaus ist nicht gestattet.
9. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Anbieter enthält die Datenschutzerklärung.
Verarbeitet der Kunde im Team-Modus personenbezogene Daten (z.B. Namen und E-Mail-Adressen von Projektbeteiligten), handelt der Anbieter insoweit als Auftragsverarbeiter. Für diesen Fall wird die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV) einschließlich ihrer Anlagen (technische und organisatorische Maßnahmen, Subunternehmerliste) mit Aktivierung des Team-Modus Bestandteil dieses Vertrags. Auf Anfrage stellt der Anbieter die AVV als unterzeichnetes Dokument bereit.
10. Daten nach Vertragsende
Serverseitig gespeicherte Projektdaten des Kunden werden nach Beendigung des Vertrags gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Kunde kann seine Projektdaten vor Vertragsende jederzeit über die lokale Datenhaltung der Desktop-Anwendung sichern; die lokalen Kopien bleiben von der serverseitigen Löschung unberührt.
11. Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Für Datenverluste haftet der Anbieter nur in dem Umfang, in dem der Schaden auch bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre.
12. Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen des Kunden zumutbar ist. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten AGB als angenommen; auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Im Fall des Widerspruchs kann der Anbieter das Vertragsverhältnis zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch zwingende verbraucherschützende Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen werden.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.